Leseprobe (ohne Fußnoten)
Zum Titel
Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit und schon gar nicht so etwas wie eine natürliche Ordnung. Heute leben weniger als 10% der Menschen in sog. gut funktionierenden Demokratien. Der Rest lebt in unvollständigen Demokratien oder in autoritären Staaten.
Auch wir dürfen uns nicht sicher sein. Mit Hinweis auf den drohenden Klimawandel meinte der deutsche Schriftsteller, Philosoph und Publizist Richard David Precht, es sei "eine Illusion, an den Fortbestand unserer liberalen Demokratie zu glauben".
Was hat die Klimakrise mit unserer liberalen Demokratie zu tun? Dieser Frage ging der Autor nach und wurde fündig. Es gibt keinen Zweifel, der Angriff auf unsere liberale Demokratie ist in vollem Gange, die Feinde der Freiheit sind wieder – oder immer noch - aktiv.
Während Precht den Verlust der Freiheit befürchtet, verlangt eine der größten und einflussreichsten "wissenschaftlichen Einrichtungen" in Deutschland, die "Stiftung Wissenschaft und Politik" (SWP) eine mehr oder weniger autoritäre Führung:
…. "nur ein wohlmeinender Diktator (benevolent dictator) oder eine mit starken Sanktionsinstrumenten ausgestattete Weltregierung könne das Klimaproblem angehen"
Das ist nur ein Beispiel. Der Autor hat eine beklemmende Zusammenstellung der Hintergründe und Ziele unserer "Feinde der Freiheit" erarbeitet und kam zu dem eindeutigen Ergebnis, dass die "Klimakrise" der Vorwand ist, um Freiheitsrechte einzuschränken und darüber hinaus "dauerhaft verlässliche Finanztransfers" zu generieren.
Mächtige gesellschaftliche Gruppen, Ideologen, politische Organisationen, die Finanzindustrie und Wirtschaftskomplexe haben das Potential der Klimakrise entdeckt und festgestellt dass "die Welt jetzt vorbereitet" ist und dass die Herrschaft einer "intellektuellen Elite" der "Selbstbestimmung" vorzuziehen ist.
Auf keinen Fall – so das eindeutige Ergebnis dieser Dokumentation – ist die Rettung der Erde das Ziel. Die Ziele sind so vielfältig wie die Akteure.
Die Feinde der Freiheit sterben nie aus. Derzeit sind sie extrem munter.
Der Sachverhalt ist kompliziert. Um den Vorgang zu verstehen, müssen wir uns mit zahlreichen Themen beschäftigen.
Vorbemerkung
Es vergeht kein Tag an dem wir nicht über die Presse, das Fernsehen, den Rundfunk oder über die sozialen Medien eine Nachricht bekommen, die im Zusammenhang mit dem "Klimaschutz" steht. Sehr oft werden auch die Begriffe "Klimakrise" oder "Klimakatastrophe" verwendet. Es scheint dramatisch zu sein: die Erde erhitzt sich, ja sie verbrennt sogar.
Das Problem wird wie folgt beschrieben: Um unseren Energiebedarf zu decken, nutzen wir in erster Linie "fossile Energieträger", d.h. Kohle, Erdöl oder Erdgas. Bei der Verbrennung dieser Stoffe entsteht Kohlendioxyd (CO2), welches das Klima auf der Erde nachteilig beeinflussen soll. Das CO2 bewirke einen Treibhauseffekt, so dass es immer wärmer auf der Erde wird – mit apokalyptischen Folgen.
Die Erde hat sich schon um etwa ein Grad Celsius erwärmt. Wissenschaftler warnen vor einer Erwärmung um 4 oder gar 5°C, sogar die Zahl 12°C(!) ist genannt worden – es sei denn, wir handeln entschlossen – und das sofort.
Es gibt aber noch mehr Grund zur Beunruhigung und Anlass für Handeln:
Es wird beklagt, dass seit Beginn der Industrialisierung immer mehr Menschen auf der Erde leben, die immer mehr Rohstoffe verbrauchen, immer mehr Energie verbrauchen, immer mehr Flächen versiegeln, immer mehr Abfall produzieren, immer mehr die Umwelt verschmutzen, die Meere mit Plastikabfall füllen, die Natur zurück drängen, den Lebensraum von Tieren und Pflanzen einengen oder entziehen. Der Mensch überlastet die Erde auf vielfältige Weise, wir zerstören die Umwelt, wir steuern auf ein Ende der Ressourcen hin, auf eine Unbewohnbarkeit der Erde. Es heißt: "Wir leben so als hätten wir mehrere Erden".
Der enorme globale Wirtschaftsaufschwung nach dem 2. Weltkrieg bescherte tatsächlich gravierende Umweltfolgen. Davon waren offensichtlich zahlreiche Forscher so beeindruckt, dass sie sich von "neomalthusianischen Zukunftsängsten" leiten ließen. Deutlich war ihre Angst, der Mensch könne nicht nur die Umwelt verschmutzen und die Rohstoffe ausbeuten, er könne sogar das Klima beeinträchtigen. Jedenfalls ist es deutlich, dass es zahlreiche Wissenschaftler gab, deren Sorge groß war und sich davon in ihrer wissenschaftlichen Arbeit beeinflussen ließen.
Weitgehend unbestritten ist die Erwärmung der Erde seit etwa 200 Jahren um etwas mehr als 1°C. Uneinig ist man sich aber, ob diese Erwärmung "anthropogen" ist, also vom Menschen verursacht wurde oder ob es dafür natürliche Ursachen gibt, oder überwiegend natürliche Ursachen.
Es gibt diese Auseinandersetzung. Dennoch ist die Behauptung, der Mensch sei für die zu beobachtende Erderwärmung durch die Nutzung fossiler Energieträger verantwortlich, zum Dogma geworden. Wer dem widerspricht, der wird nicht ernst genommen, der wird gesellschaftlich ausgegrenzt, ja er wird sogar verachtet, weil er den Ernst der Lage nicht erkennen will und damit die zur Rettung der Erde notwendigen Maßnahmen hintertreibt.
Diese Dogmatisierung und die daraus abgeleiteten Handlungsmaxime stellen eine gefährliche Entwicklung dar. Es kann keinen Zweifel geben, dass die ursprüngliche Vermutung von Wissenschaftlern, der Mensch würde das globale Klima verändern, dazu benutzt wird, wirtschaftliche und/oder politische bzw. ideologische Interessen durchzusetzen.
Wir haben es mit einer unheilvollen Wechselwirkung von Wissenschaft und Lobbyismus zu tun.
Tatsächlich haben wir einen "Wissenschaftsstreit", der aber in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen wird:
Befürworter der "anthropogenen" These verweisen auf eine Korrelation der globalen Temperaturentwicklung und der Zunahme des CO2 in der Atmosphäre seit dem Beginn der Industrialisierung, d.h. seit der vermehrten Nutzung fossiler Energieträger.
Kritiker dieser Auffassung behaupten, dass in erster Linie die variierende Strahlungsintensität der Sonne hierfür verantwortlich sei und die CO2 – Konzentration in der Atmosphäre nur marginalen Einfluss auf das Klima habe – wenn überhaupt. Schließlich war die globale Temperatur im Lauf der Erdgeschichte immer mehr oder weniger regelmäßigen Schwankungen unterworfen.
Streit unter Wissenschaftlern ist nicht ungewöhnlich, das gibt es auf allen Feldern der Wissenschaft, er gehört zwingend zur Dialektik des wissenschaftlichen Fortschritts. Ungewöhnlich ist im vorliegenden Fall, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entstanden ist, dass es hier diesen Streit nicht gäbe, weil sich alle einig seien. Richtig sei allein die "anthropogene These": Der Mensch ist schuld. Die wenigen, die anderer Meinung seien, irren eben. Man hört auch immer wieder "science is settled" (es gibt nichts mehr zu diskutieren) – Eine derartige Aussage ist extrem unwissenschaftlich – Wissenschaft ohne Diskussion ist keine Wissenschaft.
Doch der Begriff "Wissenschaftsstreit" trifft den Sachverhalt nicht ganz. Es gibt keine einzige wissenschaftlich fundierte und ernst zu nehmende Arbeit, die den "anthropogenen Klimawandel" nahelegt. Der Zusammenhang CO2 – Klima war eine Vermutung und um diese Vermutung zu bestätigen, hat man Computermodelle entwickelt, die notwendigerweise vereinfacht und unvollkommen sind und die auf der Basis von Wirkzusammenhängen aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts fußen. Die Modelle antizipieren einen Zusammenhang zwischen anthropogener CO2-Emission und Erdtemperatur obwohl genau dies höchst umstritten und unwahrscheinlich ist. Dabei ist man sich dieser Unsicherheiten voll bewusst. Man gibt offen zu: "Die Modelle sind nicht perfekt" oder spricht – selbstironisch(!) - von einem "Blick in die Glaskugel".
Es gibt weder theoretische noch experimentelle Nachprüfungen. Es gibt aber Falsifizierungen.
Es handelt sich eher um einen Phantomstreit. Im Raum steht eine Vermutung, nicht einmal eine wissenschaftliche These. Kritiker der Klimaschutzpolitik kämpfen somit gegen ein Phantom, was bekanntlich besonders schwierig ist.
Der Autor beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesem Themenkomplex und ist zu der Überzeugung gekommen, dass es sehr große Zweifel an der Richtigkeit der "anthropogenen" Klimathese gibt und dass demgegenüber die Auffassung, dass die wechselnde Sonnenaktivität maßgeblich für Klimaschwankungen und Klimaänderungen ist, wesentlich überzeugender und auch plausibel ist.
Es ist sicher, dass die derzeitige dominierende Wissenschaftsbehauptung vom "anthropogenen Klimawandel" mit hoher Wahrscheinlichkeit einer der größten Wissenschaftsirrtümer der Menschheit ist.
Die Wissenschaft hat sich schon oft geirrt – und auch korrigiert. Hier wird aber der Wissenschaftsirrtum bewusst zementiert und missbraucht. Für die dazu notwendigen Desinformationsprozesse wurden Milliarden USD investiert.
Die Klimapolitik Deutschlands führt in die Katastrophe!
Die Feststellungen des Autors werden auf allergrößten Widerstand treffen. Es ist aber offensichtlich, dass unsere Politik auf einen gefährlichen Pfad geraten ist und die Zukunft der kommenden Generationen in höchstem Maß gefährdet.
Der Autor macht den Versuch, die Kräfte in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zu benennen, die zur Dogmatisierung dieses Wissenschaftsirrtums geführt haben und hat dabei die "Interessengemeinschaft Klimaschutz" identifiziert, wohl eine der mächtigsten Lobbykomplexe aller Zeiten.
Jeder in Verantwortung stehende Politiker spricht die Eidesformel:
"Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, …….."
Gegen diesen Eid verstoßen seit Jahren alle Minister und Ministerinnen, die ehemalige Bundeskanzlerin und der jetzige Bundeskanzler. Alle sind nachweisbar informiert, dass die These vom "anthropogenen Klimawandel" falsch ist, zumindest höchst zweifelhaft.
Dass sie unter den Druck von Lobbygruppen geraten sind, ist keine Entschuldigung – jeder Politiker kann, wenn er meint nicht mehr frei zu sein, freiwillig zurücktreten. Wenn er es dennoch nicht tut, dann trägt er die Verantwortung.
Der Wissenschaftsirrtum wird von vielen Gruppen missbraucht und zwar nicht nur um wirtschaftlichen Nutzen daraus zu ziehen sondern auch um die Machtverhältnisse in unserer Gesellschaft zu verschieben. Die Warnung des ehemaligen tschechischen Ministerpräsident Vaclav Klaus wird voll bestätigt:
"Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit"
Dass Angriffe auf unsere Freiheit zumindest in Vorbereitung sind, wird an Hand zahlreicher Dokumentationen gezeigt. Es ist schwer, dies zu glauben. Aber wir haben es uns auch nicht vorstellen können, dass im 21. Jahrhundert ein Krieg des 19. Jahrhunderts geführt wird. Die alten Denkmuster sterben eben nicht aus.
Genauso können wir es uns nicht vorstellen, dass es Kräfte gibt, die sich nach feudalistischen Strukturen vergangener Zeiten zurücksehnen.
In einer wohl einmaligen Spirale aus wissenschaftlichem Sendungsbewusstsein, Sensationsgier der Medien, wirtschaftlichen, ideologischen und politischen Gruppeninteressen sowie bewusster Propaganda wurde der vom "Mensch verursachte Klimawandel" – kurz – die "Klimakatastrophe" - zum alles beherrschenden Thema und zum heiligen Dogma.
Um dieser angeblich drohenden Klimaentwicklung mit gefährlichen Kipppunkten entgegen zu treten, muss der Mensch sofort und entschlossen handeln. In diesem Prozess befinden wir uns bereits seit etwa 30 Jahren und greifen zu CO2 – vermeidenden oder CO2 – sparenden Technologien. Obwohl der bisherige Erfolg der in diesem Zusammenhang stehenden "Energiewende" ernüchternd bis kläglich ist, wird eine "Verstärkung der Anstrengungen" verlangt. Die Billionen-Aufwendungen hierfür sind gewaltig und werden ungeniert und erfreut mit "Umverteilungen" bezeichnet.
Dabei geht es um ein riesiges Bündel von technischen Maßnahmen und Verhaltensänderungen der Menschen. Der Überbegriff hierfür heißt "Transformation" und wird dazu führen, dass in alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft fundamental eingegriffen werden muss. Ein Schlüsseltext lautet wie folgt:
…. es "müssen Produktion, Konsummuster und Lebensstile so verändert werden, dass die globalen Treibhausgasemissionen im Verlauf der kommenden Dekaden auf ein absolutes Minimum sinken und klimaverträgliche Gesellschaften entstehen können. Das Ausmaß des vor uns liegenden Übergangs ist kaum zu überschätzen. Er ist hinsichtlich der Eingriffstiefe vergleichbar mit den beiden fundamentalen Transformationen der Weltgeschichte: der Neolithischen Revolution, also der Erfindung und Verbreitung von Ackerbau und Viehzucht, sowie der Industriellen Revolution …
Das ist gewaltig. Was wir bereits jetzt sicher wissen ist, dass die "Transformation" sehr viel Geld kosten wird. Allein Deutschland hat bis heute etwa 1,5 Billionen € ausgegeben um Windräder, Solaranlagen, Gebäudedämmung, E-Mobilität, Biogasanlagen etc. zu finanzieren. Insgesamt wird mit 5-7 Billionen € gerechnet, das ist etwa das doppelte eines Jahresbruttosozialprodukts Deutschlands, d.h. wir werden bis ca. 2050, wenn die Transformation abgeschlossen sein soll, etwa 2 Jahre nur für die "Transformation" gearbeitet haben.
Diese politische Weichenstellung schadet unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Es ist mehr als unverhältnismäßig, laufend 5% des Bruttosozialprodukts oder sogar mehr für Klimaschutzmaßnahmen auszugeben obwohl die wissenschaftliche Basis mehr als dünn ist und, wie wir sehen werden, sind die Maßnahmen hinsichtlich der gewollten Wirkung völlig ungeeignet.
Global wird von 100 Billionen US-Dollar gesprochen, mehr als die gesamte Menschheit in einem Jahr erwirtschaftet!
Die Kritik an der derzeitigen Klimapolitik, die nicht selten auch Umweltpolitik genannt wird, darf auf keinen Fall dahingehend missverstanden werden, Umweltpolitik würde vom Autor abgelehnt oder geringgeschätzt werden. Allerdings: Umweltschutz muss entideologisiert und entinstrumentalisiert werden. Es ist nicht Gegenstand dieses Buches darzustellen, wie richtiger Umwelt-, Natur- und Artenschutz zu gestalten ist.
Es geht nicht, Umweltschutz und Klimaschutz nach dem Motto zu betreiben "Erst die Erde, dann der Mensch" oder den Mensch à priori als "Krebsübel" zu bezeichnen, der besser nicht existieren sollte. Es gilt: "Erde und Mensch". Der Mensch kann nicht ohne intakter Natur leben, andererseits hat der Mensch seit seiner Existenz in die Natur eingegriffen und hat ebenfalls ein Recht auf "menschliches" Leben.
Industrielle Tätigkeit schließt einen nachhaltigen Umweltschutz nicht aus. Aber er kostet Geld und verlangt intelligente Maßnahmen. Abwasserreinigung, Müllbeseitigung/Wiederverwendung, Luftreinhaltung, Bodenreinhaltung etc. sind nicht zum Nulltarif zu bekommen. D.h. wir müssen so selbstverständlich wie für Bildung, Sicherheit, Infrastruktur, Altersversorgung, Gesundheit etc. auch Teile unseres Bruttosozialproduktes für Umweltschutz ausgeben. Das funktioniert bei uns und in den sog. wohlhabenden Ländern eigentlich ganz gut. Wir übersehen aber, dass viele Länder mit Milliarden von Einwohnern, sich "Umweltschutz" gar nicht leisten können – wir leisten uns z.B. den "gelben Sack". In vielen Ländern wird der durch die Flüsse – als Transportmittel - und das Meer – als Endlager - ersetzt, das ist bedrohlich.
Nur vor CO2 brauchen wir uns nicht fürchten.
Ohne Übertreibung können wir behaupten: "Klimaschutzpolitik" dürfte wohl historisch zu einer der größten kollektiven gesellschaftlichen Fehlleistungen in der Menschheitsgeschichte gehören.
Es stellt sich daher die Frage:
"Wie konnte das geschehen?"
Im Zusammenspiel von Wissenschaft, Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft ist in den vergangenen Jahrzehnten etwas schief gelaufen.
In den beiden ersten Kapiteln wird versucht darzustellen, dass die wissenschaftlichen Grundlagen des "anthropogenen Klimawandels" äußerst fragwürdig und widersprüchlich sind und gleichzeitig wird dargelegt, dass die ergriffenen Klimaschutzmaßnahmen in der Summe unwirksam sind, Volksvermögen vernichten und die Natur zerstören. Zumindest hofft der Autor, Zweifel zu wecken.
Das Fazit
eine nach den Regeln der Wissenschaft unhaltbare These, nämlich die These vom menschengemachten Klimawandel, wird zur Grundlage von Billionen-teuren Maßnahmen, die hinsichtlich des gesetzten Ziels gar keine Wirkung haben, die aber geeignet sind, ganze Volkswirtschaften zu destabilisieren – mit unkalkulierbaren Folgen.
Die These ist zum Dogma geworden und darf nicht infrage gestellt werden.
Hinter "Klimaschutz" steht eine äußerst heterogene Interessens-Allianz: Ideologen, Wissenschaftsfanatiker, Finanzindustrielle, Oligarchen, Systemüberwinder, jakobinische Weltretter, Gutmenschen, Philanthropen und Mystiker. Schlagzeilenverliebte Journalisten und ehrgeizige (auch gekaufte?) Wissenschaftler bilden den Humus für das notwendige Wachstum der "Klimakatastrophe". Und das Ganze wird dann noch vermischt mit archaischen Urängsten und Schuldkomplexen.
Alle bedienen sich einer irrtümlichen Wissenschaftsthese und sorgen dafür, dass diese These nicht hinterfragt werden darf. "Klimaschutz" ist zu einer Allzweckwaffe geworden. Milliarden von $ werden zur Aufrechterhaltung und Verbreitung des Wissenschaftsirrtums eingesetzt.
Es gibt nur eine Hoffnung, das Zerstörungswerk der unheiligen Allianz der Profiteure des Klimaschutzes zu beenden: Die Bürger müssen erkennen, dass "Klimapolitik" einzig im Dienst von Interessen ist.
Welche Interessen stecken hinter Klimaschutz?
Cui bono?
Am Anfang stand eine – zulässige - Vermutung: Könnte es sein, dass der Mensch durch seine Art des Wirtschaftens das Gleichgewicht der Erde stört? Noch nie gab es so viele Fabriken mit rauchenden Schornsteinen, noch nie gab es so viel verschmutzte Flüsse, Smog in der Luft…. Und gleichzeitig verspüren wir eine Erwärmung! Das war gegen Ende des 19ten Jahrhunderts als die Industrialisierung allmählich in Fahrt kam und ebenso nach Ende des zweiten Weltkrieges als die Industrialisierung sich weltweit verbreitete.
Die "industrielle Revolution" oder die "große Transformation" wird uns noch viel beschäftigen. Offenbar hat der Mensch Probleme bei der Bewältigung dieses wohl einmaligen Vorgangs in der Menschheitsgeschichte – bis heute.
Was das tägliche Leben des Menschen in den Industrieländern betrifft, so ist in den vergangenen 150 Jahren wohl kein Stein auf dem anderen geblieben.
Auch die Gesellschaft hat sich geändert. Die festgefügten feudalen Strukturen gehören der Vergangenheit an. Die Aufklärung, der Aufstieg des Bürgertums und das Entstehen einer breiten selbstbewussten Bevölkerung führten zu demokratischen Verhältnissen, zumindest in den Industrieländern Europas und Nordamerikas.
Demokratie ist wahrscheinlich für alle Beteiligten die schwierigste Regierungsform: Die Regierenden müssen sich regelmäßig zur Wahl stellen und laufen Gefahr, in Pension geschickt zu werden. Und die Regierten müssen immer auf der Hut sein, dass nicht irgendwelche Kräfte darauf lauern, "die Macht zu übernehmen".
Es gilt:
"Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf"
Unbekannter Autor
Wir sprechen immer wieder – mehr in abstrakter Weise – dass wir unsere Freiheit verteidigen müssen, wir sprechen auch von den Feinden der Freiheit, die angeblich überall lauern.
Aber was wäre, wenn diese Feinde bereits mitten unter uns sind und wir sie nur nicht erkennen können weil sie sich verkleidet haben, weil sie sich als Philantropen bezeichnen, weil sie behaupten, sie wollten uns helfen – ja sie wollen sogar die Welt retten – zumindest verbessern.